Anne Imhof

Untitled (Anne Imhof)

, 2013
  • Material
    zweiseitige Arbeit: Recto: C-Print auf Fotopapier, Verso: Siebdruck auf Fotopapier
  • Herstellungsmethode
    signiert und nummeriert (verso)
  • Auflage
    30
  • Maße
    70 x 100 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter gewachster Ahorn-Holzrahmen. Außenmaße ca. 102,8 x 72,8 cm. Doppelverglast, so dass zweiseitige Arbeit von beiden Seiten präsentiert werden kann.
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Über die Künstlerin

Anne Imhof ist die Künstlerin der Stunde. Spätestens seit sie im letzten Jahr bei der Kunst-Biennale in Venedig für die Gestaltung des Deutschen Pavillons mit dem „Goldenen Löwen“ geehrt wurde. Ihr Beitrag: die fast fünf Stunden dauernde Performance „Faust“: Hunde stehen in einem Zwinger vor dem Deutschen Pavillon und bewachen rund vierzig junge Frauen und Männer, alle in dem monumentalen Gebäude hinter Panzerglas eingeschlossen. Imhof geht es hier um Machtverhältnisse und Brutalität. Sie hat sich keine leichte Kost für ihren bislang größten Auftritt in der Kunstwelt ausgesucht. Steil verläuft die Karriere der ehemaligen Städel-Schülerin. 2015, nur drei Jahre nach ihrem Studienabschluss, gewinnt sie den renommierten Preis der Nationalgalerie für junge Kunst. Ein Jahr später zeigt sie den viel diskutierten Werkzyklus „Angst“. Imhof führt diese „Oper in drei Akten“ im Berliner Hamburger Bahnhof, in der Kunsthalle Basel und im Rahmen der Biennale von Montreal auf. Sie trifft mitten ins Großstadtherz der Generation Y: Die Darsteller, eingehüllt in Vintage-Looks, dekoriert mit Falken auf den Schultern, trinken Pepsi Light und rauchen E-Zigarette. In dieser Performance thematisiert Imhof ein Klischee nach dem anderen. Tiere kommen häufig in den Arbeiten der Künstlerin vor. In „Aqua Leo, 1st of at least two“ (2012) sind es zwei Esel. Den Paarhufern stehen neun Frauen zur Seite. Die meisten von ihnen sind Türsteherinnen im legendären Offenbacher Club „Robert Johnson“. Bei Imhof vollziehen sie ihre Rituale, halten sich mit roten Gauloises und Energy Drinks fit, tauschen unauffällige Blicke aus, entscheiden darüber, wer reinkommt, wer draußen bleibt, und somit letztlich über den Erfolg einer Clubnacht. Die Fotografie „Untitled“ (2014) ist ein Dokument dieser Performance. Doch das ist nicht alles: Auf der Rückseite der Fotografie befindet sich eine Zeichnung. Das Wort „Parade“ ist dort zu lesen. „Parade“ wiederum ist der Titel von Imhofs erster Einzelausstellung. Sie fand 2013 im „Portikus“ in Frankfurt am Main statt. Dort zeigte die Künstlerin auch „Aqua Leo, 1st of at least two“. So wird „Untitled“ samt Zeichnung zum frühen Zeugnis einer Ausnahmeerscheinung der zeitgenössischen Performancekunst.

Latest Exhibitions (Selection)

- Reena Spaulings Fine Arts, New York City
- DEAL, MoMA PS1, New York City
- Carré d´Art, Musée d´art contemporain, Projectroom, Nimes
- Anne Imhof, RAGE I, Deborah Schamoni, München
- Parade, Portikus, Frankfurt
- Preis der Nationalgalerie, Hamburger Bahnhof, Berlin
- Boom She Boom, Works of the collection, MMK, Frankfurt a. M.
- The Mechanical Garden, CGP London
- Abandon the Parents, SMK Statens Museum for Kunst, National Gallery of Denmark
- Pleasure Principles, Lafayette Foundation, Paris

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