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Gert und Uwe Tobias
Märchenerzähler sind sie, die rumänischen Zwillingsbrüder Gert und Uwe Tobias, die seit dem Abschluss an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig als international erfolgreiches Künstlerpaar zusammenarbeiten. Auf der Grundlage von Motiven aus ihrem Heimatland haben sie es vermocht, einen spannungsvollen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln, der gleichermaßen altertümlich wie zeitgenössisch anmutet. Ihre aquarellierten Litografien ohne Titel werden bevölkert von Wesen, von Figuren, die dem Unterbewusstsein entsprungen zu sein scheinen. Wir blicken in dunkle Seelen und farbige Träume. Und auch hier zeigt sich ihre handwerkliche Perfektion, gepaart mit der ihnen eigenen Ästhetik.
Gert und Uwe Tobias, o.T.
Available
Matthew Brandt
„He has tremendous knowledge of the history of photography and such enthusiasm for what he’s doing‟ ‒ das sagt Yossi Milo über Matthew Brandt, den er mit seiner New Yorker Galerie vertritt. Den 1981 in Los Angeles geborenen Künstler interessieren mit den Anfängen der Fotokunst auch die mit ihr verbundenen chemischen Prozesse. Er experimentierte zum Beispiel schon mit dem kameralosen Kaliumbichromat-Verfahren von Mungo Ponton, das dieser 1839 entwickelte, gelangt jedoch selbst auch immer wieder zu ganz eigenen, archaisch anmutenden Fotokunstverfahren. Brandts Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. im Metropolitan Museum of Art und in der Guggenheim Collection in New York, im Los Angeles County Museum of Art, im Hammer Museum in Los Angeles und im National Museum of Photography in Kopenhagen.
Matthew Brandt, Lakes & Reservoirs Series, Collectors Edition / Container #16
Out of stock
Matthew Brandt
„He has tremendous knowledge of the history of photography and such enthusiasm for what he’s doing‟ ‒ das sagt Yossi Milo über Matthew Brandt, den er mit seiner New Yorker Galerie vertritt. Den 1981 in Los Angeles geborenen Künstler interessieren mit den Anfängen der Fotokunst auch die mit ihr verbundenen chemischen Prozesse. Er experimentierte zum Beispiel schon mit dem kameralosen Kaliumbichromat-Verfahren von Mungo Ponton, das dieser 1839 entwickelte, gelangt jedoch selbst auch immer wieder zu ganz eigenen, archaisch anmutenden Fotokunstverfahren. Brandts Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. im Metropolitan Museum of Art und in der Guggenheim Collection in New York, im Los Angeles County Museum of Art, im Hammer Museum in Los Angeles und im National Museum of Photography in Kopenhagen.
Matthew Brandt, Lakes & Reservoirs Series, Collectors Edition / Container #2
On inquiry
Walter Dahn
Walter Dahn ist ein Maler, der in seinen Werken die Unmöglichkeit der Malerei thematisiert. Seit Jahrzehnten forscht Walter Dahn im Medium der Malerei, er tut dies nicht nur als Künstler, sondern auch als Professor der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Walter Dahn beschränkt sich nicht, weder im Motiv seiner Malerei noch in den medialen Möglichkeiten. Die Malerei verbindet er mit der Fotografie, der Zeichnung, dem Objekt. Auch Video und Installation gehören zu seinem Repertoire. Sein Werk ist stets überraschend, weckt neue Impulse: „Ich versuche mich offen zu halten und so genau wie möglich zu sein, damit das Bild als lebendiges Wesen zu seinem Recht kommt.“ Dahn wurde 1954 in der Nähe von Krefeld geboren, er lebt und arbeitet in Köln. In den 1970er Jahren studierte Dahn als Meisterschüler von Joseph Beuys an der Düsseldorfer Kunstakademie. Ende der 1970er Jahre provozierte Dahn und seine Künstlerkollegen der „Mühlheimer Freiheit“ mit schrägen, unkonventionellen, expressiven Bildideen. Es war ein Affront gegen die etablierte Kunst und das Bildungsbürgertum. So gehörte Dahn in 1980er Jahren zu den Vertretern der „Neuen Wilden“, der letzten großen Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts. Walter Dahn wird von der Galerie Sprüth Magers in Berlin, London und Los Angeles vertreten. Er ist nicht nur als Maler sondern auch als Musiker bekannt.
Walter Dahn, Édition Séparée Nr. 8 (Cowboy)
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Piero Dorazio
The Italian abstract artist Piero Dorazio begins to paint at a zero point for the fine arts. Following World War Two, he embarks on a quest to find his own visual language: One that doesn’t illustrate anything but suffices entirely on its own. Through his paintings and sketches, the artist creates virtual colour spaces. In the spirit of Kazimir Malevich and Paul Klee, he pushes the abstraction of colour to its limits, translating visual art into subtle poetry.
Dorazio’s biography as an artist reads like a picture book: In 1947, he joins the École des Beaux-Arts in Paris. There, he meets Henri Matisse and Georges Braque. In 1953, he starts teaching at Harvard, where he meets Willem de Kooning and Robert Rauschenberg. He begins to receive invitations to the great international art shows: to the documenta in Kassel, Germany, to the Biennale in Venice. In 1961, he receives the renowned Prix Kandinsky.
Dorazio, however, longs for silence. He retreats into a deserted monastery in Italy where he creates works of art that merely appear simple because they are crafted from a place of technical perfection. Today, Dorazio’s life’s work is being rediscovered as a result of the big comeback of the ZERO movement.
Piero Dorazio, Palpito della Luce
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Olaf Nicolai
Olaf Nicolai (*1962 in Halle a.d. Saale) ist aus der Berliner Kunstszene nicht wegzudenken. Hier lebt und arbeitet der Konzeptkünstler. Der promovierte Sprachwissenschaftler interessiert sich in seinen Arbeiten für Zeichensysteme jeglicher Art. Für seine Ideen nutzt er unterschiedlichste Medien, setzt Theorien aus der Wissenschaft in Ästhetik um. Seine künstlichen Landschaftsräume sind Erlebniswelten, bei denen die vertraute Wahrnehmung ins Wanken gerät.
Nicolai gehört zu den erfolgreichsten Künstlern Deutschlands, was nicht zuletzt seine Präsenz im Deutschen Pavillon während der Biennale in Venedig (2015) und seine zweifache Beteiligung (1997 und 2017) an der Documenta in Kassel unterstreichen. Seit 2011 lehrt er als Professor für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. In diesem Jahr wurde ihm der renommierte Karl-Sczuka-Preis für sein Radiostück „In the Woods there is a Bird” verliehen. Seine Arbeiten sind international in öffentlichen Sammlungen zu sehen, darunter das MoMA, New York, das Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, und die Städtische Galerie, Wolfsburg.
Olaf Nicolai, Bumerang (Still #1‒121)
Out of stock
Jack Pierson
Jack Pierson arbeitet in unterschiedlichen Medien: Skulptur, Fotografie, Video und Zeichnung. International bekannt ist der US-amerikanische Künstler, geboren 1960 in Plymouth, Massachusetts, für seine Künstlerbücher wie „The Hungry Years“ und Installationen aus Buchstaben- und Wortschildern. 1991 hat Pierson erstmals alte Buchstaben, einst Werbeschriften oder Beschriftungen von Gebäuden, zu neuen Wörtern oder Sätzen zusammengefügt. Seine kurzen Statements wirken gleichermaßen politisch und poetisch auf den Betrachter. Auch seine Fotografien sind vielfältig. Pierson hat Prominente im Bild festgehalten, etwa Naomi Campbell, Snoop Dogg oder Brad Pitt. Aufmerksamkeit erregte er außerdem mit seiner Publikation „Self-Portrait“ (2003), für die er gut aussehende Männer unterschiedlichen Alters fotografierte, nicht aber sich selbst. Zeigt sich darin ein ausgeprägter Sinn für Ironie, spielen darüber hinaus Gefühle eine wichtige Rolle in Piersons Werk. 2018 hat Jack Pierson diesen wunderbaren limitierten Pigment-Print geschaffen, der atmosphärisch von hoher Dichte ist.
Jack Pierson, YELLOW ROAD
On inquiry
Victor Vasarely
Sein malerisches Schlachtfeld war die geometrische Abstraktion. Und ihr fügte Victor Vasarely durch raffinierte Raumsuggestionen eine entscheidende Komponente hinzu: den optischen Effekt. Deshalb gilt der in Ungarn geborene Künstler (1908‒1997) als Vater der sogenannten Op-Art. Diese fordert uns mit wahrnehmungspsychologischen Wirkungen von Bildmustern heraus, löst Bewegungs- oder Flimmereffekte auf der Netzhaut aus. In die Kunst Vasarelys flossen auch seine Erfahrungen als Grafiker ein. Für die Olympiade in München 1972 entwarf er das offizielle spiralenförmige Logo. Und auch die Raute von Renault entstammt seinem Zeichenblock. Von 1955 bis 1968 waren seine Arbeiten regelmäßig auf der Kasseler Documenta zu sehen. Vasarely gründete im Jahr 1976 die Fondation Vasarely in Aix-en-Provence. In seiner Geburtsstadt Pécs eröffnete 1976 das Vasarely-Museum. Ein weiteres folgte 1987 in Budapest.
Victor Vasarely, YKA
On inquiry
Daniel Richter
Daniel Richter, Jahrgang 1962, ist bekannt geworden durch seine Bilder in psychedelisch glühenden Farben, die meist einzelne Figuren oder Figurengruppen in apokalyptisch anmutenden Szenerien darstellen. Richter schaffe Bilder zur Weltgeschichte, in denen sich ein vieldeutiges Drama abspiele, er avanciere damit zum „modernen Historienmaler“, so die einhellige Meinung der Kunstwelt. Arbeiten von Richter befinden sich u. a. in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York, im Centre Pompidou in Paris und in der Sammlung Boros in Berlin.
Daniel Richter, Ohne Titel
On inquiry
Lou Loeber
Lou Loeber widmete ihr Leben ganz der Kunst. Am 3. Mai 1894 wurde sie in Amsterdam geboren; ihr wohlhabendes Elternhaus war stets offen für neue künstlerische Entwicklungen in den Niederlanden um die Jahrhundertwende. Bereits 1913 bekam Loeber ihr eigenes Atelier, 1915 wurde die junge Malerin an der Rijksacademie voor Beeldende Kunsten, Amsterdam, aufgenommen. Sie war aktive Sozialistin, Pazifistin – und Veganerin: ein moderner Mensch. Sie interessierte sich für den Kubismus und setzte sich intensiv mit „De Stijl“ und den Lehren des Bauhauses auseinander. 1931 heiratete sie den Maler Dirk Koning. Loeber starb 1983 in Blaricum, Provinz Nordholland.
Lou Loeber, Geranium
On inquiry
Gregor Hildebrandt
Manchmal, so hat es der Künstler und Musikliebhaber Gregor Hildebrandt in einem Videointerview mit dem Journalisten Jan Lüthje gesagt, wolle er ein Bild schaffen und suche nach einem Lied. Oder es liefe umgekehrt, und er habe ein Lied und wolle dazu ein Bild schaffen. Eins ist klar: Musik und Bilder lassen sich bei dem 1974 in Bad Homburg geborenen Künstler nicht trennen. Willkürlich ist die Musikauswahl nicht. Lieder von „The Cure“ oder „Einstürzende Neubauten“ gehören zu den Favoriten. Sound an sich hört man jedoch nicht in Hildebrandts Kunst. Seine zentrale Fragestellung lautet: Wie gelingt es, Musik zu visualisieren? Wie wird etwas sichtbar, was ich eigentlich nur höre? Die Materialauswahl seiner Werke gibt die Antwort: Hildebrandt gehört in der Gegenwartskunst vermutlich zu den größten Verwertern von analogen Datenträgern. Das Tape von Audio- und Videokassetten, das schwarzglänzende Band, ist nicht nur Träger von Musik, es ist auch das Material von Hildebrandts Bildern. Daneben nutzt er in seinen Collagen und Assemblagen häufig Vinyl. Seine Werke sind meistens abstrakt. Manche Arbeiten erinnern mit ihren tiefschwarzen, monochromen Flächen an Malewitschs „Schwarzes Quadrat“, einen Meilenstein der modernen Malerei; andere sind äußerst farbenfroh oder zumindest farbig überarbeitet ‒ in der Materialverwendung sind sie jedoch alle konsequent. Jenseits des Tafelbildes realisiert Hildebrandt auch Skulpturen und Installationen
Gregor Hildebrandt, Ohne Titel
Available
Walter Dexel
Dexels Holzschnitt „Composition“ aus dem Jahr 1924 zeigt, dass er zu den großen konstruktivistischen Künstlern des 20. Jahrhunderts gehört. Mit einfachen geometrischen Formen erzeugt er dreidimensionale Tiefe – und entfacht so eine starke Sogwirkung, die sich unmittelbar auf uns als Betrachter überträgt.
Werke von Dexel sind z.B. in der Kunstsammlung Jena und der Hamburg Kunsthalle, im Frankfurter Städel Museum und in der New Yorker Neuen Galerie vertreten und werden u.a. bei Christie‘s versteigert.
Walter Dexel, Composition
On inquiry
Achim Riethmann
Achim Riethmann – ehemaliger Meisterschüler von Leiko Ikemura – beherrscht wie kaum ein anderer die Kunst der Aquarelltechnik. Mithilfe feinster Pinselstriche und kleiner Farbflächen arbeitet er seine Motive heraus, die in ihrer Detailliertheit und ihrer Farbigkeit, changierend zwischen zartesten Blau-, Rosa-, Grün- oder Schwarznuancen, bestechend schön sind. In ihnen deuten sich jedoch Geschichten an, bei denen es nicht nur um diese vordergründige Schönheit geht:
Wenn Riethmann Menschen mit Schutzanzügen und Gasmasken malt, wenn Kameradrohnen oder emporgereckte Fäuste zu Bildträgern werden, wird deutlich, dass es dem gebürtigen Londoner um Ausnahmesituationen geht, um jene Momente, in denen sich Zustände innerhalb weniger Sekunden radikal ändern können.
Achim Riethmann, o.T. (Redmen III)
Out of stock
Markus Oehlen
Begonnen hat er als die Verkörperung des ‚Jungen Wilden’ schlechthin, der die vom atomarem Wettrüsten geprägte No-Future-Stimmung der 80er Jahre als Punk-Musiker auf den Punkt brachte: Markus Oehlen, Jahrgang 1956, einst Schlagzeuger der Band ‚Fehlfarben’, heute international anerkannter Maler und Bildhauer sowie Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. </p>
<p>Oehlen, gelernter technischer Zeichner, hat eine ihm ganz eigene Bildsprache entwickelt: In mehreren Bildschichten übereinander gelagert, teils gedruckt, teils gemalt, lässt er Kompositionen aus grafisch-linearen, abstrakten und figurativen Elementen entstehen, die in ihrer Farbigkeit dreidimensional werden – sie erscheinen plastisch und sind doch nicht zu greifen. Mit immer neuen Materialien, von Wachs, Lack und Kugelschreiber bis hin zur Verwendung von Fotos und computergenerierter Muster sprengt Oehlen auch in seiner Technik den Rahmen des Gewohnten.
1993 widmete das MOMA New York Markus Oehlen zusammen mit Georg Herold eine Werkschau als den zwei herausragenden Vertretern der dritten deutschen Nachkriegs-Künstlergeneration.
Markus Oehlen, Old Venlo
Available
Joseph Beuys
Aktionskünstler, Bildhauer, Sozialphilosoph und Exzentriker: Joseph Beuys gilt weltweit als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts überhaupt. Getreu seiner Maxime „Jeder Mensch ist ein Künstler" machte er auch sich selbst zum Kunstwerk: Sein Auftreten mit Hut, Sportweste und enormem Charisma bleibt einzigartig. In legendären Aktionen trug er, den Kopf mit Blattgold und Honig beschmiert, 1965 einen toten Hasen durch eine Ausstellung und führte damit vor, „wie man dem toten Hasen die Kunst erklärt", oder baute für die documenta 6 im Jahr 1977 seine „Honigpumpe am Arbeitsplatz", eine riesige, über mehrere Stockwerke verteilte Anlage, die insgesamt drei Zentner "Honig der marke Langnese" durch ein Schlauchsystem transportierte. Beuys’ Aktionen bestanden aus vielfach verstörenden Handlungen und Gesten, die unsere verkrusteten Denkmuster sprengen: verstiegen, aber nie verrückt – einfach, aber nie banal – genial.
Joseph Beuys, Wiedergeborene Höhlenmenschen
On inquiry
Joseph Beuys
Aktionskünstler, Bildhauer, Sozialphilosoph und Exzentriker: Joseph Beuys gilt weltweit als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts überhaupt. Getreu seiner Maxime „Jeder Mensch ist ein Künstler" machte er auch sich selbst zum Kunstwerk: Sein Auftreten mit Hut, Sportweste und enormem Charisma bleibt einzigartig. In legendären Aktionen trug er, den Kopf mit Blattgold und Honig beschmiert, 1965 einen toten Hasen durch eine Ausstellung und führte damit vor, „wie man dem toten Hasen die Kunst erklärt", oder baute für die documenta 6 im Jahr 1977 seine „Honigpumpe am Arbeitsplatz", eine riesige, über mehrere Stockwerke verteilte Anlage, die insgesamt drei Zentner "Honig der marke Langnese" durch ein Schlauchsystem transportierte. Beuys’ Aktionen bestanden aus vielfach verstörenden Handlungen und Gesten, die unsere verkrusteten Denkmuster sprengen: verstiegen, aber nie verrückt – einfach, aber nie banal – genial.
Joseph Beuys, Beuys boxt für Direkte Demokratie
On inquiry
Jamel Shabazz
Die Karriere von Jamel Shabazz (*1960) als Fotograf begann in den 1980er Jahren, als Jean-Michel Basquiat und Keith Haring die Kunstszene von New York beherrschten. Shabbazz, der in Brooklyn geboren wurde und dort auch aufwuchs, fotografierte in seiner New Yorker Nachbarschaft das alltägliche Leben. Seine Aufnahmen halten förmlich inne, erhaschen die kleinen Momente inmitten der unaufhörlichen Menschenströme auf den Straßen und in der Metro der Megacity.
Shabazz verfolgt mit seinem Werk eine politische Intention. Seine Straßenfotografie ist eine friedliche Auseinandersetzung mit der sozialen Situation der Afroamerikaner, der Latinos und der Jugendkultur. So wurde Shabazz zum Dokumentaristen der Black Community. Sein Ziel ist es, Stereotype zu durchbrechen und die afroamerikanische Lebensart und Gemeinschaft in einem positiven Licht darzustellen. Inspiration fand Shabazz in jungen Jahren nicht zuletzt bei dem Bürgerrechtler Malcolm X.
Jamel Shabazz, Street Photographers of Times Square
Available
Salvador Dalí
Salvador Dalí ist als Meister der surrealistische Malerei in die Kunstgeschichte eingegangen. Der Exzentriker mit den großen, geweiteten Augen und dem gezwirbelten Schnurrbart war zugleich aber auch einer der vielseitigsten grafisch arbeitenden Künstler des 20. Jahrhunderts, der über 1000 Radierungen, Serigrafien, Lithografien und Holzstiche geschaffen hat. Weltberühmt sind seine Grafiken zu Goethes „Faust“, Carrolls „Alice im Wunderland“ und Cervantes‘ „Don Quijote“. Die Illustrationen zur Geschichte des gegen Windmühlen kämpfenden Ritters von 1956 waren sein erstes lithografisches Werk. Dalí arbeitete mit den besten Graveuren seiner Zeit zusammen und revolutionierte die Druckgrafik durch abenteuerliche Techniken. Immer wieder griff er in die Arbeitsprozesse ein, um zu erreichen, was ihm vorschwebte. „Hab keine Angst vor Perfektion, du wirst sie nie erreichen!“, so sein Künstlermotto. Abenteuer und Perfektion – bei Dalí schloss das eine das andere keinesfalls aus, vielmehr bedingte es sich gegenseitig.
Salvador Dalí, Don Quijote
Out of stock
A.R. Penck
Strichmännchen wie aus der Höhlenmalerei, Bildelemente, die an Runen erinnern, und eine Ästhetik, die Graffiti schon früh vorwegnimmt: A.R. Penck ist unverkennbar. Geboren 1939 als Ralf Winkler in Dresden, blieb der Autodidakt in der DDR weitgehend unbekannt, während seine Werke, die so gar nicht der offiziellen sozialistischen Vorstellung entsprachen, ab den 1960er Jahren von der BRD aus die Welt eroberten und ihn in den 1980ern endgültig zu einem Star der internationalen Kunstszene machten. Auf insgesamt drei documenta-Ausstellungen (1972, 1982 und 1992) vertreten, wurde ihm 1977 die erneute Teilnahme in Kassel durch Einwirken eines IM der DDR-Staatssicherheit auf einen hessischen Parlamentarier verwehrt. Nachdem 1980 seine Ausbürgerung in die BRD erzwungen worden war, blieb Penck nur kurz im anderen Deutschland, wanderte dann nach Irland aus und lebte in Dublin, Berlin und New York.
A.R. Penck, Rotes Pferd
Out of stock
Friedrich Kunath
Friedrich Kunaths Werk ist getragen von Poetik, Melancholie, Ironie, Absurdität und Existenzialismus. Das Gewöhnliche spielt ebenso wie das Erhabene eine Rolle in seiner Kunst. Selbstbewusstsein und Zweifel widersprechen sich bei Kunath nicht. Seine Ausdrucksweise in Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Fotografie, Video- sowie Mixed-Media-Installation und Performance ist immer überraschend und unendlich reich an Ideen. Seine Rauminszenierungen wirken oft befremdlich, verbinden das scheinbar Unvereinbare miteinander.
In der internationalen Kunstszene ist Kunath seit den späten 1990er Jahren erfolgreich und berühmt. Er wurde 1974 in Chemnitz geboren und wuchs in Ost-Berlin auf. Bei Walter Dahn studierte er an der Hochschule für Bildende Künste, heute lebt und arbeitet er in Los Angeles. 2012 erhielt er den renommierten Sprengel-Preis für Bildende Kunst.
Friedrich Kunath, I don't worry anymore
Out of stock
Françoise Pétrovitch
Das Fragile interessiert Françoise Pétrovitch, daher überrascht es nicht, dass ihr – obwohl sie mit unterschiedlichsten Materialien und Medien arbeitet – die Zeichnung die liebste künstlerische Technik ist. Dabei kommt es ihr auf die spontane Geste an, frei skizziert sie in einfachen Linien Figuren auf Papier. Diese changieren zwischen Kindheit und Erwachsensein, männlich und weiblich oder auch Mensch und Tier. Die Gestalten der 1964 in Chambéry geborenen Pétrovitch stehen meist isoliert auf weißem Grund. Das verleiht ihnen Kraft – vermittelt aber auch das Gefühl von Verlorenheit.
Françoise Pétrovitch, Rougir (Jeune Aux Gants)
Out of stock
Robert Indiana
Er war einer der Hauptvertreter der amerikanischen Pop-Art. Robert Indiana wurde 1928 unter dem bürgerlichen Namen Robert Clark in New Castle, Indiana, geboren. Bekannt wurde er durch seine Textbilder. Sein Buchstabenwerk „LOVE“ (1966) hat ihn weltweit berühmt gemacht. Angeregt wurde die Idee zu „LOVE“ vom New Yorker Museum of Modern Art, das Indiana im Jahr 1965 darum bat, eine Weihnachtsgrußkarte zu gestalten. Erst später entstanden seine LOVE-Walls und LOVE-Skulpturen. Die schablonenhafte Schrift, adaptiert von der kommerziellen Schildermalerei, wurde zum Leitmotiv all seiner „Sign-Paintings“. Sie sind auch gestaltgebend in der vorliegenden Edition, bestehend aus dem Motiv „No. 9 Decade: Autoportrait“.
Robert Indiana, No. 9 Decade: Autoportrait
Out of stock
Jonathan Meese
„Mir liegt das Direkte und Schnelle, es ist am radikalsten“, sagt Jonathan Meese. Er wurde mit seinem Beitrag für die erste, von Klaus Biesenbach, Hans Ulrich Obrist und Nancy Spector kuratierte Berlin Biennale im Jahr 1998 international bekannt. Ob in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Pariser Centre Pompidou oder im MoMA PS1 in New York ‒ Meeses expressive Arbeiten finden weltweit größte Beachtung. Sein Oeuvre umfasst Ölgemälde, Skulpturen, aber auch ein umfangreiches druckgrafisches Werk. Bis März 2019 widmet die Pinakothek der Moderne Meese eine Einzelausstellung – unter dem Titel "Die Irrfahrten des Meese".
Jonathan Meese, Winchester 73
On inquiry
Lou Loeber
Lou Loeber widmete ihr Leben ganz der Kunst. Am 3. Mai 1894 wurde sie in Amsterdam geboren; ihr wohlhabendes Elternhaus war stets offen für neue künstlerische Entwicklungen in den Niederlanden um die Jahrhundertwende. Bereits 1913 bekam Loeber ihr eigenes Atelier, 1915 wurde die junge Malerin an der Rijksacademie voor Beeldende Kunsten, Amsterdam, aufgenommen. Sie war aktive Sozialistin und Pazifistin. Sie interessierte sich für den Kubismus und setzte sich intensiv mit „De Stijl“ und den Lehren des Bauhauses auseinander. 1928 schuf Loeber diesen bemerkenswerten Siebdruck in den Primärfarben Gelb, Rot und Blau neben Tiefschwarz und Grau - abstrakt und konkret zugleich!
Lou Loeber, Zonnebloemen
On inquiry
Marcel van Eeden
Der niederländische Künstler Marcel van Eeden ist fasziniert vom Tod ‒ genauer gesagt von der Frage, warum der Mensch so viel Angst vor ihm hat. Er selbst hat ein Konzept gefunden, um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen: Van Eedens Arbeiten basieren ausnahmslos auf Bildmaterialien aus Zeiten vor seiner Geburt am 22. November 1965. Denn vielleicht lässt sich die Angst ja durch eine unerschöpfliche Vergangenheit besiegen. Der Zeichner beschreibt seinen künstlerischen Weg als permanente Auseinandersetzung mit der eigenen Nicht-Existenz, als eine Übung für das, was nach dem Tod kommen mag.
Marcel van Eeden, Short Stories, Carte Blanche-Versteigerung Dr. P. Müller
On inquiry
Joan Jonas
Die amerikanische Künstlerin Joan Jonas ist eine Pionierin der Video- und Performancekunst. In den späten 60er und frühen 70er Jahren hat sie grundlegend zum Vokabular dieser Kunstgattungen beigetragen. Im Zentrum ihrer Installationen – eines Mix aus Projektionen, Videos, Zeichnungen, Sounds und Objekten – steht die Erzählung. Inspiration findet Jonas in der Literatur und im Theater. Besonders das traditionelle japanische Noh-Theater spielt eine Rolle in ihrem Werk. Darüber hinaus greift Jonas Rituale auf, die sie während ihrer zahlreichen Reisen kennengelernt hat.
Joan Jonas, Ohne Titel (Joan Jonas)
On inquiry
Augustin Tschinkel
Augustin Tschinkel (1905‒1983) studierte an der Akademie der Künste in Prag und schloss sich in den 1920er Jahren der „Gruppe progressiver Künstler“ rund um Gerd Arntz und August Sander an. Gemeinsames Ziel dieses politisch aktiven Verbunds war es, die Menschen in den sozialen Strukturen ihrer Zeit im Bild zu dokumentieren. Tschinkels Arbeit „Personnages“ ist ein prägnantes Beispiel dafür. Mithilfe nur weniger Linien entwirft er eine dichte Komposition aus sieben Figuren, hinter denen zwei rauchende Schlote aufragen ‒ ein eindringliches Zeugnis der politisch wie wirtschaftlich in Gärung begriffenen 1930er Jahre!
Augustin Tschinkel, Personnage
Available
Gerd Arntz
Ein Laib Brot, ein offen stehender Tresor, eine geballte Faust oder ein Maiskolben ‒ das sind nur vier Beispiele für die insgesamt gut 4.000 extrem reduziert gezeichneten Symbole, die der Künstler und Grafiker Gerd Arntz (1900‒1988), teils in Zusammenarbeit mit dem Soziologen und Philosophen Otto Neurath, ab Mitte der 1920er Jahre entwickelte. Diese Piktogramme sollten komplexe Sachverhalte allgemein verständlich machen, auch bzw. gerade für diejenigen, die des Lesens und Schreibens unkundig waren. Arntz’ Entwürfe sind bis zum heutigen Tag eine wichtige Quelle und Inspiration für Designer, Bildstatistiker und Grafiker weltweit.
Gerd Arntz, Bespiegelungen II
On inquiry
Christian Schad
Christian Schad, 1894 in Miesbach/Oberbayern geboren, gehört zu den Hauptvertretern der „Neuen Sachlichkeit“. In seinen Arbeiten der 1920er Jahre untersucht er die neue soziale Wirklichkeit in der Weimarer Republik. Eines seiner Hauptwerke dieser Zeit, „Sonja“ (1928), das Porträt einer Berliner Sekretärin im schwarzen Chanel-Kostüm und mit Zigarettenspitze, gehört zur Sammlung der Neuen Nationalgalerie in der Hauptstadt. „Die apartesten, gepflegtesten und auch die schönsten Frauen, die mir bei meinen wechselnden Aufenthalten in Europa begegneten, waren die Berlinerinnen“, vermerkt Schad einmal. Zuvor, 1919, hat er, inspiriert von Dada und Surrealismus, die „Schadographie“ entwickelt: Ohne Verwendung einer Kamera belichtet er Papier und bildet Objekte darauf ab. Später wird er für sich die Symbolkraft von Bildern entdecken. Im Umfeld des „Magischen Realismus“ thematisiert er in seinem Werk nun Mythologie und Traumvisionen. 1982 stirbt der Künstler in Stuttgart. Die Stadt Aschaffenburg, wohin Schad 1943 zog, wird 2019 ein Museum für seinen Nachlass als ersten Bauabschnitt des neu geplanten „Museumsquartiers“ eröffnen.
Christian Schad, Varietéprobe
On inquiry
Josh Klassman
Josh Klassman ist ein Insider, ein Skater, ein Fotograf. Er wuchs in Venice, dem westlichen Stadtteil von Los Angeles auf. Venice hat Kultstatus, Teenager aus aller Welt feiern mit Venice-Beach-T-Shirts den ewigen Sommer. Nicht weit vom Strand entfernt liegt der berüchtigte Venice Pavilion. Er war ab den 1970er Jahren nicht nur legendärer Skatepark, sondern auch ein gefährliches Pflaster mit täglichen Gang-Shootings. Hier verbrachte Klassman seine Jugend und dokumentierte mit seiner Nikon FM2 die Skate- und Surfszene der 80er und 90er Jahre. „My photos are an insiders perspective, I was a part of all you see, it was my everyday life.“ Klassmans Fotoarchiv aus analogen schwarz-weiß Bildern versammelt heute wertvolle Momentaufnahmen. Sie dokumentieren eine Zeit, in der aus Pionieren der Skateszene, wie beispielsweise Jay Adams, die ersten Profiskater wurden.
Josh Klassman, Bela Horvath, Surfstyle, Venice Pavilion (RIP), Venice Ca, Venice 1980s
On inquiry
Amelie von Wulffen
„Bilder 2000‒2015“ lautete der schlichte Titel der großen Werkschau von Amelie von Wulffen in der Münchner Pinakothek der Moderne 2015 – die dort versammelten Arbeiten der Senkrechtstarterin waren jedoch alles andere als schlicht. So zeigt eine ihrer Collagen John Travolta im Achselshirt vor gemalter Winterlandschaft, auf ihren Gemälden tummeln sich Monster oder ein Rudel weißer Hunde vor einem Haus am Berg. Und eine ganze Serie von Zeichnungen widmet sich Gemüse-Cartoons: Da stehen zwei Karotten mit einer Zwiebel, einer Stange Lauch und einem Messer zusammen neben einem kochenden Suppentopf und diskutieren lebhaft über – was?
Die 1966 geborene Künstlerin hat an der Münchner Akademie bei Olaf Metzel und Daniel Spoerri studiert – beides Künstler, die wie von Wulffen alle Möglichkeiten des Malerischen nutzen und die Grenzen dessen suchen, was Kunst ist.
Amelie von Wulffen, Ohne Titel
Out of stock
Stefan Marx
Seine Zeichnungen zieren neben Galeriewänden auch Plattencover, Skateboards, Zines und Theater-Broschüren. Die Rede ist von Stefan Marx, Jahrgang 1979. Der Zauber seiner Arbeiten liegt im Alltäglichen, das sie verhandeln. Für artflash hat Marx eine Edition mit Unikatcharakter geschaffen – humorvoll und eigensinnig – und limitiert auf 16 Exemplare.
Stefan Marx, Moonlightsss
Available
Julian Wasser
Julian Wasser war Fotograf von ‚Time’ als er diese legendäre Schachszene ablichtete. Mit der Fotografie "Duchamp Playing Chess with a Nude (Eve Babitz)" schuf er 1963 eine der berühmtesten Fotografien der Kunstwelt.
2014 wurde ein Print der Fotografie unter dem Titel „The Way We Were“ neu aufgelegt. Die Protagonisten auf dem Foto sind der französische Avantgarde Künstler Marcel Duchamp, der mit seinen Readymades zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Kunstwelt revolutionierte und Eve Babitz, eine junge Amerikanerin, die in der Kunstszene Kaliforniens eine bekannte Größe war. Während Duchamp am Schachtisch im schwarzen Anzug sitzt, ist die über 40 Jahre jüngere Eve Babitz vollkommen nackt. Nur ihre Haare bedecken ihr Gesicht. Wie konnte es zu dieser Provokation kommen? Die Schwarz-Weiß-Fotografie entstand im Pasadena Art Museum, während einer Retrospektive zu Ehren Duchamps. Es soll nicht, wie häufig vermutet, der Dadaist, Wegbereiter der Konzeptkunst und leidenschaftliche Schachspieler Marcel Duchamp gewesen sein, der diese Fotoszene inszenierte. Es soll Julian Wasser gewesen sein, der zu dem Bild angeregt hat. Babitz verlor zwar die Schachpartie, doch wurde sie seitdem für ihren Mut und ihre Schönheit verehrt.
Julian Wasser, The Way We Were / Marcel Duchamp and Eve Babitz, 1963
Out of stock
Stefan Heyne
Stefan Heyne ist in seinem Werk zum Ursprung der Fotografie vorgedrungen. Das tatsächlich Sichtbare enthält er dem Betrachter vor. Straßenfluchten, Autos, Raumecken, Einrichtungsgegenstände oder Himmelsbilder ‒ seine Motive werden zur unsichtbaren Information. Stattdessen zeigt uns Heyne das pure Licht, ausgedrückt durch das Farbspektrum dieser Motive. Damit gelingt dem in Berlin lebenden Künstler ein neuer Blick auf die Fotografie. Ganz bewusst setzt er sich von der Düsseldorfer Fotoschule ab, die mit Thomas Ruff, Andreas Gursky und allen voran Bernd und Hilla Becher, der Repräsentation des Realen zugewandt, diese letztlich nie ganz verlässt. So gewinnt die „Neue Abstraktion“ in der zeitgenössischen Fotografie mit Heynes Neubefragung des Mediums eine bedeutende Position.
Stefan Heyne, Ohne Titel (Nr. 82 & Nr. 78)
Available
George Byrne
A swim ring’s shadow shimmers in the turquoise of a hotel pool. The angular railing of a single stair step appears like a sculpture, out of place. A dissimilar pair of palm trees reaches into the infinity of the clear blue sky, one of them completely in white. Its shadow likewise appears misplaced: Its stage is a light green wall adjacent to a deserted parking space. Shadows, palm trees, anonymous buildings, lifeless places, bizarre details — photographer George Byrne, born 1976 in Sydney, looks where nothing appears to be happening at all. But the street and landscape photography radiates, it is pure joie de vivre. A road movie that passes through enchanting colours, glimmering lights and unusual image compositions.
Byrne graduated from Sydney College of The Arts in 2001, travelled extensively, and then settled in Los Angeles in 2010 where he has been focusing on his photographic practice.
George Byrne, 99 Silverlake #3
Available
Sarah Morris
Sarah Morris, born in the US in 1967, is considered among the world’s most successful contemporary artists. She became well known as a result of her abstract paintings, whose geometric structures mirror skyscraper facades and question the architecture of modern metropoles. Urban landscapes and constructions are also the subjects of her films, in which she paints portraits of cities such as Washington, Las Vegas, New York or Los Angeles. Morris’ passing looks at events that determine a big city has been highly praised: “Capital (Washington D.C.)”, for example, shows the hustle and bustle around the White House during the last days of the Clinton Administration, whilst in “Los Angeles”, Morris observes Hollywood stars like Warren Beatty amid preparations for the Academy Awards.
Sarah Morris, Sony (Los Angeles)
Available
Christoph Niemann
Die Arbeiten des international gefragten Illustrators und Künstlers Christoph Niemann sind genauso schlicht wie genial: Wenn ein Mohnbrötchen in seinen Zeichnungen zum Dreitagebart mutiert, Bananen zu Hinterflanken eines Pferdes oder Eddings zu gestiefelten Beinen werden, nicken wir zustimmend und müssen schmunzeln. Aber selber darauf gekommen wären wir nie! Seit sieben Jahren postet Niemann in seinem Sonntags-Blog „Abstract Sunday“ in der „New York Times“ seine erfindungsreichen und humorvollen alltäglichen Beobachtungen. Der für artflash geschaffene Siebdruck trägt den einfachen Titel „Legs“ – und erzählt doch so viel mehr!
Christoph Niemann, Legs
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Jonathan Meese
Jonathan Meese ist das Enfant terrible der Kunst und einer der radikalsten Aktionskünstler seiner Zeit. Er malt, baut Skulpturen, schreibt und kreiert Bühnenwelten, wie für Frank Castorf.
Populär wurde Meese sowohl durch seine Rolle als durchgeknallter Künstler in dem Film „Sonnenallee“ von Leander Haußmann als auch durch seine Teilnahme an der ersten Berlin Biennale 1998, auf der seine raumgreifende Installation aus Fotocollagen und Fundstücken, die als „Messie-Zimmer“ bekannt wurde, für Aufsehen sorgte. Seine prophetische Attitüde weiß er wirkungsbewusst und marktwirksam in Szene zu setzen, und ein Grund für seinen Erfolg mag sein, dass man nie weiß, ob Meese das, was er sagt, selber glaubt oder ob er es nur vorgibt. Der Künstler wurde mit seinem Beitrag für die erste, von Klaus Biesenbach, Hans-Ulrich Obrist und Nancy Spector kuratierte Berlin Biennale im Jahr 1998 international bekannt. Ob in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, im Pariser Centre Pompidou oder im MoMA PS1 in New York ‒ seine expressiven Arbeiten finden weltweit größte Beachtung.
Jonathan Meese, Richard Wahnkind
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Juergen Teller
Juergen Teller gehört international zu den gefragtesten Fotografen der Gegenwart. Seine Fotografien aus den Bereichen Mode, Musik und VIP´s sind Kult, seine Porträts Kunst.
Der Starfotograf wurde 1964 in Erlangen geboren, ab 1986 lebt Teller in London. 1991 wurde er bekannt als seine Bilder der Band Nirvana veröffentlicht wurden. Zu seinen bekanntesten Fotos zählt Tellers Inszenierung von Victoria Beckham aus dem Jahr 2009: Aus einer überdimensionalen Marc-Jacobs-Einkaufstüte ragen Beckhams Beine heraus, als säße sie auf dem Stuhl eines Gynäkologen. Juergen Tellers Fotografien brechen mit Sehgewohnheiten, die Übertreibung in seinen Inszenierungen kennt keine Grenzen. Oft fotografiert Teller in Serien. Auch Alltagsszenen und Landschaftsaufnahmen zählen dazu. Seit 2016 tourt Tellers Werkschau „Enjoy Your Life“ durch Museen in Deutschland und der Schweiz.
Juergen Teller, Swimming, Glemmingebro, Sweden
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Louise Bourgeois
It is no exaggeration to call Louise Bourgeois the grand dame of contemporary art. The artist who died in 2010 with 98 years of age was exhibited in the biggest museums worldwide and in 1982 the Museum of Modern Art in New York even dedicated a solo-exhibition to her - it was the first time in the museum’s history that this honour was shown
to a woman. Despite that Bourgeois is also known as on of the most expensive artists worldwide and her sculptures, installations of bronze, marble, plaster and latex are
achieving the highest offers. Nevertheless this honouring is not necessarily in Bourgeois personal interest. The emancipated artist, who was born in France but lived in New York since 1938, always rebelled against the conventional and against what was supposed to be suited for a lady. Even when she was in her later years Bourgeois still organized her legendary salons in her studio in Chelsea and looked for the exchange with young artists
She remained a person of inquiry, who used her autobiographical inspired art to address feelings of anxiousness, hatred, madness and most of all her traumatizing childhood memories.
Louise Bourgeois, The Reticent Child
On inquiry
Rupprecht Geiger
Die Farbe hatte es ihm angetan. Sie war Rupprecht Geigers einziges Motiv. Yves Klein widmete sich dem Blau, Geigers Kosmos wiederum war das Rot. Die Leuchtspur des Lippenstifts aus einem Care-Paket für seine Frau war der Auslöser seiner Begeisterung für diese Farbe. Zunächst als Architekt tätig, wurde Geiger in der NS-Zeit als „Kriegsmaler“ an die Ostfront geschickt. Heute gilt er als herausragender Vertreter der gegenstandslosen Malerei in Deutschland. Seit den 70er Jahren bannte der Münchner Künstler – in der bayerischen Metropole wurde er 1908 geboren und verstarb mit 101 Jahren – die Farbe Rot immer und immer wieder auf Leinwand, in Nuancen von hellem Gelb bis ins tiefste Violett. Der vierfache documenta-Teilnehmer und Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49 setzte auf klare Formen wie Kreise oder Quadrate, die einzig dazu dienen sollten, die Farbe unbeeinflusst hervortreten zu lassen.
Rupprecht Geiger, Edition 2010
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Raymond Pettibon
For some, he is "one of the most powerful chroniclers of the American Dream", for others, the illustrator of American punk rock - who designed album covers for bands like "Black Flag" and " Sonic Youth" - is legendary. The artist in question is Californian Raymond Pettibon (born 1957). In the early 1980s, Pettibon began to publish his ink drawings, which often combine socially critical texts with images. The punk fans became art collectors and Pettibon became one of the most sought after contemporary artists to date.
Raymond Pettibon, One more line
On inquiry