Friedrich Kunath

I don't worry anymore

, 2017
  • Material
    pigmentierter Tintenstrahldruck und dreifarbiger Siebdruck auf Archivkarton
  • Production Method
    signiert und nummeriert (auf Aufkleber mit Zertifikat)
  • Edition Size
    50
  • Measurement
    90 x 65 cm
  • Details about the frame
    Handgefertigter, großer Ahornrahmen, 10mm Distanzleiste, Außenmaße des Rahmens ca. 72,2 x 97,7 cm.
    Inkl. rückseitiger Hängeleiste zum einfachen Aufhängen, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler

Friedrich Kunaths Werk ist getragen von Poetik, Melancholie, Ironie, Absurdität und Existenzialismus. Das Gewöhnliche spielt ebenso wie das Erhabene eine Rolle in seiner Kunst. Selbstbewusstsein und Zweifel widersprechen sich bei Kunath nicht. Seine Ausdrucksweise in Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Fotografie, Video- sowie Mixed-Media-Installation und Performance ist immer überraschend und unendlich reich an Ideen. Seine Rauminszenierungen wirken oft befremdlich, verbinden das scheinbar Unvereinbare miteinander.

In der internationalen Kunstszene ist Kunath seit den späten 1990er Jahren erfolgreich und berühmt. Er wurde 1974 in Chemnitz geboren und wuchs in Ost-Berlin auf. Bei Walter Dahn studierte er an der Hochschule für Bildende Künste, heute lebt und arbeitet er in Los Angeles. 2012 erhielt er den renommierten Sprengel-Preis für Bildende Kunst.

Über die Edition

Der Tintenstrahldrucker hat das Papier farbig werden lassen, der Siebdruck ebenfalls. Das Blatt ist ein Archivkarton und wir sehen darauf das Foto einer Landschaft. Die Lochung am linken Bildrand ist ein wiederkehrendes Motiv im Werk von Friedrich Kunath, bei den hier gegebenen Maßen von 90 x 65 cm ist es jedoch unmöglich, dieses Blatt in einen gängigen Aktenordner einzuheften. Das intensive Farbspektrum der Fotografie entwickelt sich ausgehend von der unteren Bildhälfte von einem dunklen Schwarz-Blau über ein Hellblau zu einem Grün, danach in ein Gelb, das schließlich zu einem Rot wird.

Ein Wald, still und schweigend, besetzt die untere Bildhälfte, hinter ihm erheben sich im Dunst Hügelketten, die in der Ferne in ein Gebirge übergehen ‒ eine Landschaft, die sich in einer unendlich anmutenden Staffelung bis in die Wolken zu entwickeln scheint. Über allem wölbt sich der von der Sonne gerötete Himmel. „Romantik“ ist ein Wort, das dem Betrachter sofort in den Sinn kommt, jedoch die Bildwirkung nicht annähernd beschreibt. Das Bild überwältigt in seiner Melancholie, man fühlt das Glück ganz nah. Danke, Friedrich Kunath! Niemand braucht sich mehr zu sorgen, einfach hineinschauen in das Licht und die Farbe. Es ist doch egal, wenn das Bildmotiv nicht dokumentarisch fotografiert ist: Nicht nur die Natur, auch die Kunst darf Seelenheil versprechen. „I don't worry anymore“ (2017).

Latest Exhibitions (Selection)

2019, The Last Waltz (For Leon), Galerie Tim van Laere, Antwerpen
2018, Where Is the Madness that You Promised Me, Galerie Tim van Laere, Antwerpen
2018, One Man’s Ceiling Is Another Man’s Floor, Blum & Poe, New York
2017, Frutti di Mare, Blum & Poe, Los Angeles
2016, Juckreiz, Sammlung Philara, Düsseldorf
2016, The World Is a Beautiful Place (We’re Not Here for Long), Galerie Kaikai Kiki, Tokyo
2016, My Loneliness Shines, Galerie VNH, Paris
2015, Sentimental Air, Galerie BQ, Berlin

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