Jack Pierson

Ohne Titel

, 2008
  • Material
    Farb-Fotografie
  • Production Method
    verso vom Künstler signiert und nummeriert, inkl. Zertifikat
  • Edition Size
    50
  • Measurement
    40,6 x 50,8 cm
    Achtung: Altersbedingte minimale Fehler im Blatt.
  • Details about the frame
    Handgefertigter Holzrahmen, Außenmaße ca. 66,2 x 56,6 cm, inkl. Passepartout und Museumsglas und inkl. Rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler

Jack Pierson arbeitet in unterschiedlichen Medien: Skulptur, Fotografie, Video und Zeichnung. International bekannt ist der US-amerikanische Künstler, geboren 1960 in Plymouth, Massachusetts, für seine Künstlerbücher wie „The Hungry Years“ und Installationen aus Buchstaben- und Wortschildern. 1991 hat Pierson erstmals alte Buchstaben, einst Werbeschriften oder Beschriftungen von Gebäuden, zu neuen Wörtern oder Sätzen zusammengefügt. Seine kurzen Statements wirken gleichermaßen politisch und poetisch auf den Betrachter. Auch seine Fotografien sind vielfältig. Pierson hat Prominente im Bild festgehalten, etwa Naomi Campbell, Snoop Dogg oder Brad Pitt. Aufmerksamkeit erregte er außerdem mit seiner Publikation „Self-Portrait“ (2003), für die er gut aussehende Männer unterschiedlichen Alters fotografierte, nicht aber sich selbst. Zeigt sich darin ein ausgeprägter Sinn für Ironie, spielen darüber hinaus Gefühle eine wichtige Rolle in Piersons Werk. Er studierte am Massachusetts College of Art and Design in Boston und war Teil der Boston School um Nan Goldin und Philip-Lorca diCorcia. Heute lebt der Künstler in New York City und Südkalifornien. Weltweit sind seine Werke in Museumssammlungen vertreten, allein in New York sind es das Metropolitan Museum of Art, das Whitney Museum of American Art und das Guggenheim Museum.

Über die Edition

„There is something great about letters“ ‒ der Beginn von Jack Piersons Leidenschaft für Buchstaben fiel in die Zeit seiner Ankunft in New York, hier fand er eine flirrende Kunstszene vor, in der Jean-Michel Basquiat und Keith Haring gefeiert wurden. Im Jahr 1991 hatte Pierson ein Studio am Times Square, damals schlossen hier zahlreiche Theater und Shops, die Beschilderungen und Buchstaben landeten auf einem Schrottplatz in seiner Nähe. Er entdeckte sie für sich und schuf mit ihnen sein erstes Buchstaben-Werk: „stay“. Pierson wehrt sich gegen Begrifflichkeiten wie „real“ oder „emotional“, mit denen seine Werke, die er selbst als „homespun“ oder „on a certain level naïve“ beschreibt, häufig assoziiert werden. „I think it deals with antispectacle and surfacespectacle and theatre, that takes place inside a gallery“, meint der Künstler, der heute noch in New York lebt und arbeitet. In seiner signierten Farbfotografie ohne Titel reichen vier Wörter, um ein ganzes Drama anzudeuten (oder auch mehrere?), und wie schon in seinem Werk „stay“ zeigt sich, was Pierson auf keinen Fall ist: ein Meister der Worthülsen.

Latest Exhibitions (Selection)

2019, Au rendez-vous des amis, Aurel Scheibler, Berlin
2017, Jack Pierson: 5 Shows from the ‘90s, Aspen Art Museum, Aspen
2016, Human Interest: Portraits from the Whitney’s Collection, Whitney Museum of
American Art, New York
2010, Regen Projects, Los Angeles
2006, Into Me / Out of Me, PS 1 MoMA, Long Island City, New York
2008 Jack Pierson, Irish Museum of Art, Dublin
1999, Sprengel Museum Hannover
1993, Whitney Biennial, Whitney Museum of American Art, New York

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