Max Olderock

Komposition mit Häusern

, 1966
  • Material
    Holzschnitt und Aquarell
  • Herstellungsmethode
    vorderseitig signiert
  • Auflage
    230
  • Maße
    27 x 17.5 cm
    geringfügige Alterungsspuren
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter gewachster Eichenholzrahmen, mit Eierschale-farbenem Passepartout, Außenmaße ca. 23 x 29,9 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
The new and affordable way to buy contemporary art

Strictly limited and signed art editions Limited stock From emerging talents to today’s most sought-after artists

Easy and free sign-up to shop our weekly deals

Über den Künstler

Max Olderocks (1895‒1972) Holzschnitte „Komposition mit Häusern“, und „Abstrakte Komposition“ sind auf sehr feinem Papier gedruckt und nachträglich aquarelliert, was jedem Werk Unikat-Charakter verleiht! Mehr noch: Kleine schwarze Striche und Punkte abseits des Motivs auf dem Papier offenbaren sich als Spuren, die beim Druckprozess entstanden sind und Olderocks Arbeiten eine ganz besondere Note verleihen. Der in Hamburg geborene Künstler war Mitglied des Deutschen Werkbundes und mit dem Bauhaus-Meister Lothar Schreyer in Kontakt. Während des „Dritten Reichs“ hatte Olderock Malverbot und seine in öffentlichen Sammlungen befindlichen Werke wurden zerstört. Wir schätzen uns umso glücklicher, Ihnen heute im Rahmen von „La Lune en Rodage“ diese zwei Holzschnitte aus dem Jahr 1966 zu präsentieren!

Über die Edition

„Es gibt wohl inmitten der Langeweile wenig Langweiligeres als die krampfhafte Bemühung ,fortschrittlicher‘ Kreise um den verharmlosten und salonfähig zurechtgestutzten Avantgardismus. Neben den Ahnungslosen rasen die Ewig-Verspäteten von Vernissage zu Konzert und bedienen sich aller Hilfsmittel zur Beseitigung der Verdauungsbeschwerden beim vorsichtigen Genießen der ‚modernen‘ Kunst“ ‒ so beginnt das 1958 von 30 Künstlern und Intellektuellen unterschriebene „Manifest gegen den Avantgardismus“. Treibende Kraft dahinter ist der aus Ungarn stammende Basler Kunsthändler, Sammler und Psychoanalytiker Carlo Laszlo.

Es ist bezeichnend, dass es auch Laszlo ist, der nur zwei Jahre später und in Fortsetzung dann noch einmal 1965 und 1977 ein Sammelportfolio ediert, das unter dem Titel „La Lune en Rodage“ insgesamt 180 Kunstwerke führender Künstler der europäischen Avantgarde zwischen den 1920er und den 1970er Jahren präsentiert. Die heute hier vorgestellten Arbeiten sind eine Auswahl aus den drei Ausgaben. Visuell eindrucksvoll erinnern sie an die Aufbruchstimmung und den Willen zur Erneuerung jener Jahrzehnte.

Discover More Art