Richard Phillips

Canyons II

, 2015
  • Material
    Archiv-Pigment-Druck
  • Herstellungsmethode
    vorderseitig handschriftlich signiert und nummeriert
  • Auflage
    25
  • Maße
    101,6 x 76,2 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter weiß lasierter Holzrahmen, Außenmaße ca. 108,8 x 83,4 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler

Als der US-amerikanische Maler Richard Phillips eines späten Abends in sein Studio im East Village in Manhattan zurückkehrt, findet er auf dem Bürgersteig ganze Stapel von Modefotografien aus den 1960er und 1970er Jahren, von denen sich ein Nachbar bei seinem Umzug getrennt hat. Phillips schleppt so viele von ihnen nach Hause, wie er tragen kann, und beginnt zu malen: Hyperrealistisch, aber in enormer Größe entstehen 13 Ölgemälde, die bildhübsche Fotomodelle zeigen und den Beginn seiner Karriere markieren, denn wenig später, 1996, wird die Edward Thorp Gallery in SoHo dem „Appropiation Artist“ eine Einzelschau widmen.

Phillips ist international bekannt geworden für seine Porträts, die häufig der Pornografie entlehnte Aktdarstellungen sind und das ambivalente Verhältnis zwischen ebendieser, Werbung, Lifestyle und Mode thematisieren. In seiner Berliner Solo-Show bei Max Hetzler präsentierte der Künstler 2014 neue Gemälde, auf denen das rumänische Topmodel Catrinel Menghia vor Klassikern der Pop-Art und Werken zeitgenössischer Künstler wie Jeff Koons posiert.

Phillips lebt in New York. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt, darunter im MoMA in New York und in der Tate Gallery in London.

Über die Edition

Der 1962 an der amerikanischen Ostküste geborene Richard Phillips nutzt die Macht von Marken, um seine Kunst einem breiten Publikum bekannt zu machen. So malte er für die Firma Montblanc den Grünen-Politiker Joschka Fischer und installierte direkt am texanischen Highway 90, unweit der Stadt Marfa (bekannt durch die Donald Judd Foundation und diverse andere Kunstprojekte wie etwa „Prada Marfa“), eine 12 m hohe Neon-Skulptur mit dem berühmten „Playboy“-Logo, dem Häschen. Der Bundesstaat Texas klassifizierte das Werk jedoch als illegale Werbung und ließ es entfernen – heute steht die Skulptur in Dallas. In diesem großformatigen Pigment-Druck kehrt Phillips zum „Playboy“-Logo zurück, platziert es aber diskret und klein in der unteren Ecke, noch dazu vor einem farbenfroh gemusterten Hintergrund, der sich als Adaption eines mexikanischen Serape-Teppichs entpuppt. Einst galten diese Teppiche als Symbol des kulturellen Reichtums Mexikos; heute sind sie ein beliebter, jedoch billiger Touristenartikel. So gesehen kann Philipps Arbeit als Verweis des Künstlers auf den Untergang unseres kulturellen Erbes gelesen werden.

Latest Exhibitions (Selection)

2016, Almine Rech Gallery, Brüssel
2015, Richard Phillips, Gagosian Gallery, Athen
2014, Richard Phillips, Gallery Max Hetzler, Berlin
2014, Dallas Contemporary, Dallas
2012, Institute of Modern Art, Brisbane
2011, Kunstmuseum Thurgau, Warth
2010, White Cube, London
2010, Swiss Institute, New York
2002, White Cube, London
2002, Kunstverein Hamburg
2000, Kunsthalle Zürich, Zürich

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